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//INTERVIEW//

Ende Februar 2008 führte tegan-and-sara.de mit Tegan ein e-mail-Interview.

Hier könnt ihr alle Fragen und Antworten nachlesen:

-Seid ihr jemals vor einem Auftritt nervös?

Tegan: Niemals!



-Habt ihr schon mal während des Tourens einen Song geschrieben?

Tegan: Ja. Ich habe "You Wouldn't Like me" auf Tour geschrieben.
Auch noch ein paar andere, aber keiner davon hat es auf eine Platte geschafft.




-Was war das Schlimmste, was euch backstage passiert ist?

Tegan: Wenn Fans es hinter die Bühne schaffen und betrunken sind fühle ich mich hinterher wirklich traurig.
Es passiert nicht oft, aber wir finden das echt nicht lustig oder beeindruckend.




-Warum habt ihr nie weibliche Musiker für eure Tour-Band ausgewählt?

Tegan: Wir haben Ted Gowans bei einem offenen Vorspielen für einen fünften Musiker getroffen als wir für die "So Jealous"-Tour geprobt haben. Durch Ted haben wir Johnny 5 kennen gelernt. Er war ein Freund von Teds High School. Als Chris die Band verlassen hat, haben wir über Ted und Johnny 5 Shaun getroffen und hatten unsere Band zusammen. Über die Jahre hatten wir nur eine andere Besetzung der Band und das waren Jungs, die wir über ihr Spielen für Kinnie Starr und The Be Good Tanyas gefunden hatten. Ich kann nicht sagen, dass wir keine Frauen für unsere Tour-Band AUSGEWÄHLT haben weil sich nie welche bei uns beworben haben. Es war alles nur eine Frage der Umstände und "Wen man so kennt". Wir haben bestimmt nichts dagegen, uns von Frauen unterstützen zu lassen!



-Welcher T&S-Song ist der Lieblings-Song eurer Mutter?

Tegan: Ich bin nicht sicher, dass sie einen hat. Aber ich glaube, sie mag das Album "The Con" am liebsten.



-Wer sollte eins eurer Lieder covern?

Tegan: Ich mag es immer, wenn jemand unsere Lieder covert. Es ist interessant die Perspektive von jemand anderem zu hören.



-Über welchen Aspekt des Tourlebens hättet ihr gern Bescheid gewusst als ihr angefangen habt?

Tegan: Ich wünschte, ich hätte gewusst, wie schwer und einsam es sein würde. Dann wäre ich gleich mit einer ganzen Band auf Tour gegangen, statt so lange zuzustimmen, erstmal allein zu touren. Ich glaube Sara und ich haben uns ganz schön ausgebrannt und nach und nach begonnen, uns zu hassen, weil wir so aufeinander angewiesen waren.



-Welche Musikinstrumente möchtet ihr noch lernen?

Tegan: Unser früherer Drummer Rob bringt mir das Schlagzeug spielen bei.



-Welchem Luxus gebt ihr euch von Zeit zu Zeit hin?

Tegan: Ich liebe es, den ganzen Tag zu Hause zu bleiben und mit ungesundem Essen Filme und Fernsehen zu gucken. Das mache ich... ein oder zwei Mal im Monat. Ich liebe es!



-Kennt ihr deutsche Popmusik?

Tegan: Ich kenne nicht viele. Mir fällt nur Tokio Hotel ein.



-Hört ihr überhaupt Songs, die nicht auf Englisch sind?

Tegan: Mmmh. Nicht viel.



-Wie unterscheidet man gute von schlechter Musik?

Tegan: Wenn sie mir auffällt, ist sie meistens gut. Oder richtig schlecht. :-)
Wenn ich mitsingen kann, wenn's ins Ohr geht und einen guten Text hat, bin ich normalerweise ein Fan.




-Ab wann verkauft sich ein Künstler?

Tegan: Wenn man etwas tut, woran man nicht glaubt oder Musik macht, auf die man nicht stolz ist.



-Welches ist der/die am meisten überschätzte Künstler/Band?

Tegan: Keine Ahnung. Aber sicher eine Menge.



-Wird euch der Erfolg von The Con noch mehr künstlerischen Freiraum für das nächste Album geben oder den Druck erhöhen, mehr und mehr Platten verkaufen zu müssen?

Tegan: Wir haben immer hundertprozentigen Freiraum für unsere Alben. Wir geben der Plattenfirma das komplette Album und haben noch nie Feedback bekommen oder wurden gezwungen, etwas zu ändern. Der Druck, den wir fühlen, kommt immer aus uns selbst. Und das ist der Druck, großartige Musik zu machen, die wir uns gern anhören und die wir gern performen.
Ich möchte irgendwann zurückblicken können und stolz auf mich sein können und auf das, was ich zur Musiklandschaft beigetragen habe. Und das ist es, was mich wirklich unter Druck setzt.